2 Kommentare zu “In eigener Sache 2

  1. Lieber Karl,
    da das Echo auf deine „Eigene Sache “ eher bescheiden ist, will ich ein wenig mit dir ins Gespräch kommen – ich denke, ich bin dir das schuldig, da du mir bei der Veröffentlichung meiner 2 letzten Büchlein sehr behilflich warst, um nicht zu sagen: ohne dich wäre ich machtlos gewesen…Du hast mich in den richtigen Umgang mit dem Programm „Word“ geführt, womit es mir dann gelungen ist, die Bücher sozusagen im Selbstverlag zu realisieren und selbst zu verkaufen….
    Ja, selbst zu verkaufen – da ich als Lehrer i.R. viele Freunde, Bekannte und ehemalige Schüler habe, die sicher meinten, es geziehme sich, ein Buch vom „alten“ Lehrer zu erstehen…. da es ja auch noch zu einem guten Zwecke diene, nämlich der „Kindernothilfe“.
    Mein allererstes Buch hatte ich traditionell in einer großen Druckerei (mit Verlag) herstellen lassen, ohne dass der Verlag es übernahm….die gehen kein Risiko ein.- Sie setzten zwar den Verkaufspreis fest 35 € , nicht mehr, sonst würde keiner es kaufen (152 S. 20×20 cm Auflage 800 St.)… Sie würden es auch in ihren 7 Bücherläden zum Verkauf anbieten….
    Ich hatte das Buch vorher bei http://www.fotobuch de. als Fotobuch herstellen lassen, sodass die Druckereiarbeiter den Layout mit den auf CD mitgelierferten Dateien einfach nur nachgestalten brauchten. – Sie boten mir keine gratis Reklame in ihrer Tageszeitung an – das war früher mal so… Ich machte Reklame in meinem Umkreis und ein früherer Schüler veröffentlichte ein schmeichelhafte Rezension in der Tagespresse; damals gab es Facebook noch nicht.
    Das Resultat von der „Geschichte“: ich verkaufte (und verschickte) über 700 Bücher selbst und konnte dabei einen Gewinn von 1000 € an Ärzte ohne Grenzen spenden.- Es war gut so, denn bei allen Büchern, die im Buchladen verkauft wurden, hielt die Bücherei 20% und der Verlag noch einmal 10% zurück, sodass ich dabei pro Buch Geld hinzulegte. – So machen es die Verlage mit den „Kleinen“! –
    Lektorat habe ich bisher noch nie bezahlt – immer nur selbst und von Ehefrau ein paarmal kontolliert.
    ISBN ist in Luxemburg auch kostenlos – so dass alle Nebenkosten wegfallen. Und da du- lieber Karl – mir den Weg in die Polnische Druckerei gezeigt hast, wo man auch in niedriger Zahl preiswert drucken (und nachdrucken) kann, konnte ich von meinem letzten Buch (Dreifholz) auch wieder 1000 € an die KNH spenden.- Es ist wie du sagst: wir machen nicht Bücher, um Geld zu verdienen. – Bücher sind wie Kinder, die man in die Welt setzt – das eine gerät gut, das andere vielleicht weniger gut oder noch besser – doch man liebt sie alle – und hat sie nicht „erzeugt“, um großes Geld damit zu machen!

    Karl, ich danke dir für alles und wünsche dir eine sehr gute Woche!
    Dein internette Freund
    Jemp aus Luxemburg

    • Lieber Jemp, ich finde es immer schön anderen zu helfen. Ja, du hast das Glück aufgrund deiner Bekanntheit in Luxemburg ein breiteres Publikum zu erreiche ohne viel Werbung machen zu müssen. Ohne Blog und Buchhandel sowie manchmal Präsentationen in dem Verein den ich mit meinen Büchern unterstütze würde es traurig aussehen. Aber wie gesagt es macht mir halt Freude und einige EURO sind es doch immer wieder. Es kommt ja noch ein Problem dazu. Sollen es gut Fotos in dem Buch sein braucht man gutes Papier, ist aber gleich erheblich teurer, kauft wieder niemand. Besser sind Autoren dran welche Prosa schreiben ohne Illustrationen. Es gibt so viel was zu beachten ist.
      Ja, du hast recht es wird sehr wenig kommuniziert. Dazu gibt es die geniale Erfindung des „Gefällt mir“ Button😉
      Lg,
      Karl

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